Mandala-Puzzle » Neue Puzzle von LUPU
LUPU bringt im August Puzzle mit Mandala-Motiven auf den Markt. Wirklich mal eine neue und gute Idee bei der Auswahl der Puzzle-Motive. Es handelt sich hier um drei 500-teilige Puzzle und ein 1000-teiliges Puzzle. Die verwendeten Mandala-Motive habe ich nachfolgende Text integriert.
Das Wort Mandala bedeutet soviel wie Kreis und bezeichnet ein kreisförmiges oder quadratisches
symbolisches Gebilde mit einem Zentrum, das ursprünglich im religiösen Kontext verwendet wurde.
Verbreitung von Mandala-Darstellungen
In vielen Kulturen, insbesondere im Bereich des Buddhismus und Hinduismus,
wurden und werden Mandalas zu religiösen Zwecken benutzt, als Symbol bei Riten
und (nach Ansicht von Carl Gustav Jung) als Darstellung eines Archetypus.
Mit dem Buddhismus fand das Mandala als Meditations-Objekt, von Indien und Tibet ausgehend, Verbreitung in ganz Ostasien.
Mandalas im Tibetischen Buddhismus
Im tibetischen Buddhismus Vajrayana zeigen Mandalas die Sicht von oben auf einen sogenannten Mandala-Palast
(siehe Kalachakra-Mandala). In solch einem Palast werden verschiedene Buddhas oder ganze
Versammlungen von Buddhas durch den Praktizierenden visualisiert. Mandalas sind im Vajrayana
also meist eine zweidimensionale Darstellung eines dreidimensionalen geistigen Objekts. Diese Mandalas
werden im Vajrayana dazu benutzt, die dreidimensionale Form optisch-geistig zu projizieren. Dies führt
je nach Abstraktionsgrad des Mandalas zu vertiefter geistiger Konzentrationsfähigkeit. Die Ich-Anhaftung,
im Buddhismus Ursache allen Leids, wird dabei vermindert, da man geistig die Grenze zwischen Körper-Identifikation
und Raumerfahrung überschreitet.
Elementar von Sandmandalas ist dabei das anschließende Wegwischen der in stunden- bis sogar wochenlanger
Arbeit entstandenen Werke. Das soll die Vergänglichkeit des Lebens und das Ideal von Entbindung der materiellen
Welt symbolisieren.
Mandala-Darstellungen in anderen Kulturen
Nicht nur im Vajrayana, auch in anderen buddhistischen und hinduistischen Kulturen finden sich Mandalas.
Ebenso im indianischen Kulturkreisen. Die Symbolik eines Mandalas soll direkt auf das
Unbewusste zielen,
so dass durch bestimmte Farben und Formen bestimmte Bereiche der Psyche angesprochen und stimuliert werden sollen.
Ein Mandala kann sowohl abstrakte Formen und Ornamente als auch Darstellungen von Tieren und anderem enthalten,
ebenso wie alle möglichen Symbole aus Religion, Esoterik oder Psychologie. Auch natürliche Motive können als
Mandala dienen.
Im chinesisch-japanischen Kulturraum sind Mandalas oft mit Schriftzeichen anstelle von Bildern gestaltet.
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